intro


                        Musiktherapie

                        Musikatelier

                        Manuel Oertli

                        Kursangebot

                        Erwachsenenbildung

                        MusicResourcing

                        Angebote für Schulen


                          Cantubo


                        männer machen musik

                        Kontakt

                        Links

SINGEN

| Singen ist gesund

Kinder singen gern und viel. Sie spüren instinktiv, dass es Balsam ist für ihre Seele und ihren Körper. Immer mehr Erwachsene entdecken diese Kraft in sich wieder neu. Beim Singen durchfluten Glückshormone unseren Körper, und ein Gefühl der Ruhe und Geborgenheit umgibt uns. Sogar unser Herz schwingt in heilsamer Weise mit.

Singen führt meistens rasch zu einer erhöhten Produktion des "Schmuse-Hormons" Oxytocin, das bei Frauen unmittelbar nach der Geburt, vor allem aber beim Sex vermehrt im Körper auftritt. Es euphorisiert und beruhigt zugleich, weckt Gefühle von Liebe und Fürsorglichkeit.
Unangestrengtes Singen hat meist eine entspannungsfördernde und stressabbauende Wirkung, was sich in einer Senkung des Kortisolspiegels, des Blutdrucks und der Herzfrequenz zeigt. Kortisol ist ein Hormon, das bei Stress ausgeschüttet wird und bei langzeitiger Erhöhung gesundheitsschädigend ist.
Bei Männern wird zudem die Ausschüttung von Testosteron vermindert, was ebenfalls zu einer ruhigeren, weniger aggressionsanfälligen Gestimmtheit beiträgt.
Beim Singen werden zudem Endorphine, körpereigene "Schmerzlinderer", verstärkt ausgeschüttet, die auch als "Glückshormone" bezeichnet werden. Melatonin, das beruhigend und schlaffördernd wirkende Hauptsekret der Zirbeldrüse, DHEA, ein Hormon der Nebenniere und Immunglobulin A treten alle beim positiv erlebten Singen vermehrt auf. Die Wirkung der Hormone führt dazu, dass sich unter Menschen, die zusammen singen, leichter eine Atmosphäre von Vertrautheit, Geborgenheit und Heiterkeit ausbreiten kann. 

| Gedankenstrom unterbrechen

Faszinierend ist auch die Wirkung des Singens auf unser Nervensystem. Je nach der Art der Musik regt sie das sympathische oder das parasympathische Nervensystem an.
Der Parasympathikus ist zuständig für Entspannung, Regeneration, Senkung des Blutdrucks und Verlangsamung von Herzfrequenz und Gehirnwellen. Erstaunlich ist, dass es eine direkte Verbindung zwischen unserer Kehlkopf-muskulatur und dem parasympathischen Vagusnerv gibt. In unserer Gesellschaft, wo wir oft unter Dauerstrom stehen und unser Sympathikus (zuständig für Leistungssteigerung und aussergewöhnliche Anstrengungen) auf Hochtouren läuft, sind Entspannung und Erholung von grösster Bedeutung, um im Gleichgewicht zu bleiben.

| Fazit

Singen ist ein einfacher, wirkungsvoller Weg, eine gesunde Harmonie in unser Leben zu bringen, die erst noch Spass macht.

Tonkoepfe
                        singen

| Regelmässige Sing-Angebote im Canario Musikatelier

 

2016 © Manuel Oertli




 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

.